Fett liefert von allen Nährstoffen die meisten Kalorien. Allerdings besteht Kokosnussöl zu einem Großteil aus so genannten mittelkettigen Fettsäuren, die weniger Kalorien liefern als die langen Fettsäuren, die z.B. in Sonnenblumen- oder Maiskeimöl dominieren (pro Gramm Fett 1 Kalorie weniger). Zudem werden die Fettsäuren des Kokosfettes bevorzugt zur Energiegewinnung genutzt und vom Körper kaum in Speckpölsterchen eingelagert. Das heißt nun nicht, dass man von Kokosnussöl nicht zunimmt oder gar automatisch abnimmt, denn es kommt auf die gesamte Kalorienaufnahme an. Ist die zu hoch, nimmt man zu, egal, woher die überschüssigen Kalorien stammen. In vernünftigen Mengen verzehrt, kann Kokosnussöl jedoch möglicherweise beim Abnehmen oder Gewichthalten helfen.
Dazu trägt auch bei, dass die mittelkettigen Fettsäuren im Kokosnussöl die Wärmebildung im Körper etwas anregen – und zwar stärker als andere Fette dies vermögen. Auf diese Weise „verpufft“ ein Teil der Kalorien ungenutzt, anstatt auf den Hüften zu landen.
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