Die bisher eher dürftige Datenlage macht ein Umdenken nötig. Anstatt immer nur einzelne Lebensmittel-Inhaltstoffe an den ernährungswissenschaftlichen Pranger zu stellen, müsste das komplexe Zusammenwirken der Ess- und Lebensweise der Menschen erforscht werden. So deutet einiges darauf hin, dass körperliche Bewegung und Sonnenschein das Krebsrisiko mindern. Körperliche Bewegung sorgt vermutlich für ein günstiges inneres „Stoffwechsel-Millieu“, eine angemessene Sonnenexposition fördert die Gesundheit vermutlich über die Vitamin-D-Bildung in der Haut. Hier besteht ein enormer Forschungsbedarf – aber auch ein enormes Potential, um Frauen Tipps zur Vorbeugung von Brustkrebs zu geben, ohne ihnen Angst vorm Essen zu machen!