Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie die Natur, wie biologische, durch die Evolution geprägte Regelkreise unser Essverhalten beeinflussen. Die gängigen Ratschläge zur gesunden Ernährung nehmen bislang wenig Rücksicht auf diese Zusammenhänge. Was nützt der Tipp, sich die Schokoladentafel einzuteilen, wenn die Körperchemie nach Süßem zur Stimmungsaufhellung verlangt? Essen ist - wie eingangs gesagt - ein Trieb. Es kann und es muss Spaß machen. Dabei schert sich der Körper weder um die Ansicht von Gesundheitsberatern, noch um das neueste Modevitamin. Die richtige Nahrung ist für unser Überleben so wichtig, dass die Natur es nicht den Wissenschaftlern überlassen konnte, einen einzig richtigen Weg zu beschließen.
"Die" richtige Ernährung für alle Menschen gibt es nicht. Jeder muss seine Auswahl treffen, muss ausprobieren, was ihm bekommt und gut tut. Wir sollten wieder lernen, auf unseren Appetit zu hören, unserem Organismus zu vertrauen. Und traditionell erzeugte Lebensmittel, wie zum Beispiel echtes Roggensauerteigbrot, bevorzugen. Auf starre Ernährungsregeln und freudlose Ideologen sollten wir schon aus gesundheitlichen Gründen verzichten.
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