Langfristig machen Diäten also eher dick als dünn. Zudem ist in Studien gezeigt worden, dass Diäthalten den Knochen schadet, das Immunsystem beeinträchtigt und Ess-Störungen wie Bulimie und Magersucht fördert. Andererseits gibt bis heute keine Langzeitstudie, die eindeutigt gezeigt hätte, dass Menschen, die erfolgreich abgenommen haben, länger leben. Zwar sinken beim Abnehmen erhöhte Blutdruck- und Cholesterinwerte, doch das scheint die Rate der Herzinfarkte und Schlaganfälle nicht zu vermindern. Die höchste Lebenserwartung haben jene Zeitgenossen, die ihr Gewicht im Laufe des Erwachsenenlebens weitgehend konstant halten (egal, auf welchem Niveau) und jene, die körperlich fit sind (egal, bei welchem Gewicht).
Daraus lassen sich zwei Schlüsse ziehen: Schluss mit Diäten! Und: Übergewicht vermeiden statt behandeln. Womit wir wieder beim winterlichen Speckansatz wären, der so viele plagt und der nächsten Frühjahrsdiät in die Arme treibt.
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