Kennen Sie das? Im November, wenn die Tage kurz und trübe sind, werden Sie traurig, schlapp und entwickeln eine unbändige Lust auf Süßigkeiten. Marzipan, Schokolade und Kuchen - nichts Süßes ist vor Ihnen sicher. Dazu dann die Advents- und Weihnachtstage: Wahre Orgien mit Zimtsternen, Stollen und Nußmakronen. Und je mehr Sie versuchen, Ihre Müdigkeit auszuschlafen, desto schlimmer wird es. All das kennzeichnet die so genannte "Winterdepression". Sie kommt auf der nördlichen Erdhalbkugel viel häufiger vor als etwa am Äquator. Kein Wunder, denn was den Menschen fehlt, ist Licht!
Licht ist keineswegs nur zum Sehen da, sondern beeinflusst unter anderem unsere Stimmung und unseren Appetit. Auch den Appetit auf Süsses, denn Zucker macht Laune, lindert Schmerzen und beruhigt. Zucker beeinflusst die Bildung einer Substanz, die für unser Wohlbefinden verantwortlich ist und die „normalerweise“ vom Licht reguliert wird: das Serotonin.
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