Wer sich einmal ohne Scheuklappen im Bekanntenkreis umsieht, wird feststellen, dass es da sowohl Quark- und Joghurtfans gibt als auch Milch- und Käsehasser – und dazu noch alle möglichen Zwischenstufen. Und genau das ist die Realität: Manche Menschen mögen Milch, andere nicht, manche vertragen sie gut, anderen geht es ohne besser. Deswegen lässt sich die „Milchfrage“ leicht beantworten: Wer Milch (und Milchprodukte) verträgt, für den sind sie gehaltvolle, nährstoffreiche Lebensmittel. Sie liefern viel leicht verdauliches Eiweiß, daneben etwas Vitamin D und K, B6 und B2 sowie Mineralstoffe und Spurenelemente, allen voran Calcium für gesunde Knochen und Zähne.
Wer sie nicht verträgt, dem nützen die ganzen schönen Inhaltsstoffe nichts! Denn Menschen mit einer Lactose-Intoleranz können auch das Calcium aus der Milch kaum verwerten. So erklären sich auch die Erfahrungsberichte einiger Ärzte, wonach es Lactose-intoleranten Osteoporose-Patienten in der Tat besser geht, wenn sie die Milch weglassen. Von einer Milchzucker-Unverträglichkeit sind allein in Deutschland rund 10 Prozent der Bevölkerung betroffen, in südlichen Regionen bis zu 99 Prozent. Diese Menschen sollten die Finger von der weißen Flüssigkeit lassen und auch von den Milchprodukten nur das essen, was sie wirklich gut vertragen.
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