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PH-WERT: GRENZE FÜR DIE KÖRPERCHEMIE
 

Der pH-Wert erlaubt eine Aussage über den Säure- bzw. Basengehalt einer Substanz oder einer Flüssigkeit. Werte über 7 zeigen ein basisches Milieu an, Werte unter 7 ein saures. In einem neutralen Milieu, wenn der pH-Wert exakt 7 beträgt, liegen ebenso viele Säuren wie Basen vor.
In unserem Magen herrscht ein saures Milieu. Das ist gut so, denn die Magensäure tötet Bakterien und bereitet die Verdauung der Eiweiße aus der Nahrung vor. Im anschließenden Dünndarm wird das Milieu dann basisch, denn die Verdauungssäfte, die hier aktiv sind, arbeiten in dieser Umgebung am effektivsten.
Die meisten Stoffwechselvorgänge erfordern ein ganz bestimmtes Milieu. Deswegen ist es für den Körper lebenswichtig, die jeweils benötigten Bedingungen möglichst exakt aufrecht zu erhalten. So muss der pH-Wert im Blut immer zwischen 7,35 und 7,45 liegen. Weicht er auch nur geringfügig davon ab, kann es zu schweren Störungen kommen.
Zuckerkranke können beispielsweise eine schwere Übersäuerung (Azidose) erleiden, die sie ins Koma fallen lässt und die unbehandelt tödlich enden kann. Dies zeigt, wie wichtig eine funktionierende Säure-Basen-Regulation für den Körper ist.
Gesunde bekommen davon gar nichts mit, denn der Organismus regelt das alles normalerweise „vollautomatisch“: Über die Atmung, die Nieren und die Urinausscheidung sorgt er für die jeweils nötige Balance zwischen sauer und basisch.


Was heißt basenüberschüssig?