Ein Leben lang sparsam mit Butter, Ei, Käse und Fleisch – und nun soll alles umsonst gewesen sein? Zwar rückten kritische Wissenschaftler dem Dogma vom Fett als Gesundheitsrisiko schon lange zu Leibe – dennoch hielt es sich hartnäckig. Dabei konnte es wissenschaftlich nie bewiesen werden.
Und nun kommt es noch schlimmer: Immer mehr Studien zeigen, dass die üblichen Essvorschriften die Zivilisationsleiden, die sie verhindern sollten, eher fördern. Damit könnte sich die Verdammung der Fette als Dick- und Krankmacher als einer der größten Fehler in der Geschichte der Ernährungswissenschaft erweisen.
Ausgerechnet die als Gesundheitsgaranten gepriesenen Kohlenhydrate entpuppen sich immer mehr als Bösewichter – egal, ob in Form von „komplexer“ Stärke (Brot, Nudeln) oder als „einfacher“ Zucker in Süßwaren und Getränken. Je mehr Kohlenhydrate verzehrt werden und je stärker diese den Blutzuckerspiegel erhöhen, desto häufiger kommt es zu Übergewicht, Herzkrankheiten und Diabetes. Damit einhergehend steigt das Risiko für Schlaganfall, bestimmte Krebsformen, Blindheit, Nierenschäden und Amputationen. Seltsam nur, dass die Öffentlichkeit von solchen Studienergebnissen kaum etwas erfährt.
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