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„Was, wenn alles nur eine große, fette Lüge war?“ fragte der New Yorker Gary Taubes unlängst im renommierten Wissenschaftsmagazin Science. Ein ganzes Jahr lang hatte sich der Reporter mit der angeblich so gesunden fettarmen, kohlenhydratreichen Ernährung befasst und rund 150 Interviews geführt. Sein ernüchterndes Fazit: „Der ernährungswissenschaftliche Mainstream hat das Fett dämonisiert. Allerdings gelang es der Forschung selbst in 50 Jahren und mit Hunderten von Millionen Dollar nicht, zu beweisen, dass eine fettarme Kost dabei hilft, länger zu leben.“ Damit sind alle fettarmen Kostformen – bislang der Inbegriff gesunder Ernährung – enorm unter Druck geraten.
Lesen Sie hier, welche neuen Erkenntnisse und es gibt und wie die aktuellen Ernährungskonzepte zu beurteilen sind.
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Ernährungskonzepte
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Die Ernährungs-Pyramide: Vorsicht Baustelle!
In den USA ist eine lebhafte Debatte über die "richtige" gesunde Ernährung entfacht. Keine Woche vergeht, ohne dass die wichtigsten Blätter über leidenschaftliche Diskussionen unter den Wissenschaftlern oder über heftige Vorwürfe an die Behörden berichten. Die New York Times griff das Thema auf, die Washington Post und kürzlich befand auch Newsweek, dass doch wohl irgend etwas im Land nicht stimme: Während sie endlos nach der perfekten Diät suchten, äßen die Amerikaner immer mehr, würden immer dicker und litten immer häufiger unter Diabetes, Hochdruck und Herzkrankheiten.
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Dick durch Ernährungsberatung?
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