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GUT ANGEPASST |
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Dass Hyperinsulinämie und Übergewicht bei einer "western diet" so häufig sind, kann als Anpassung des Organismus auf den Überfluss verstanden werden: Mit steigender Fettzufuhr muss immer mehr überschüssige Energie deponiert werden, weil die Verstoffwechselung der Fette (Fettoxidation) nicht schritthalten kann.
Um eine unendliche Gewichtszunahme zu verhindern, senkt der Körper die Insulinempfindlichkeit. Infolgedessen steigt die Fettoxidation, und die Gewichtszunahme stagniert (69). Das würde bedeuten, dass Hyperinsulinämie und Insulinresistenz bei genetisch Disponierten der Preis für das Leben im Überfluss sind.
Diäten haben versagt Trifft die Hyperinsulinämie-Krebs-Hypothese zu, bekommt die Verhütung eines hohen Insulinspiegels oberste Priorität, um Darm- und Brustkrebs zu vermeiden. Üblicherweise werden hierzu kohlenhydratreiche, fettarme Kostpläne und Abnehm-Diäten empfohlen. Genau diese Maßnahmen haben jedoch versagt: Eine fettarme, kohlenhydratreiche Diät verstärkt bei Menschen mit gestörtem Zuckerstoffwechsel die Hyperinsulinämie noch und erhöht die Blutfette (42).
Eine dauerhafte Gewichtsabnahme ist in den meisten Fällen unmöglich, die nach Diäten üblichen Gewichtsschwankungen verringern die Lebenserwartung und erhöhen z.B. das Risiko, an Diabetes zu erkranken (151). Es muss also nach anderen Möglichkeiten der Vorbeugung gesucht werden.
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Insulin und Krebs | Lieber 1.000 Schritte tun
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