Die folgende Bewertung stützt sich - soweit vorhanden - auf Interventions- und prospektive Kohortenstudien, die signifikante Ergebnisse erbrachten.
Ein Studienergebnis ist dann statistisch signifikant, wenn der Vertrauensbereich den Wert 1 ausschließt. Nur in diesem Fall handelt es sich mit 600iger Wahrscheinlichkeit nicht um einen Zufallstreffer. Ein Beispiel: Ein relatives Risiko beträgt 0,7 und ist somit um 30% gesunken. Wird der Vertrauensbereich jedoch mit 0,4 - 1,2 angegeben, ist das Ergebnis dennoch nicht signifikant. In der epidemiologischen Literatur wird dies oft nicht beachtet.
Die gängigsten Regeln Ratschläge zur Krebsprävention beinhalten meistens die folgenden Ernährungsempfehlungen:
mehr Obst und Gemüse essen
mehr ballaststoffreiche Lebensmittel, insbesondere Vollkornprodukte essen
weniger salziges und "rotes" Fleisch essen
Fettzufuhr auf weniger als 30 Energie% senken
Übergewicht vermeiden bzw. abbauen
keinen oder wenig Alkohol trinken
Manche Organisationen wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) legen darüber hinaus besonderen Wert auf eine ausreichende Zufuhr der antioxidativen Vitamine C, E und ß-Carotin, um "präventive Plasmakonzentrationen" sicherzustellen (31). Doch wie gut sind solche Ernährungsregeln belegt?