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MEHR SONNENLICHT! |
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Außer an Bewegung fehlt es vielen Menschen in Überflussgesellschaften an Licht. Und auch dieser Aspekt verdient in der Krebsprophylaxe mehr Beachtung. Beim Thema Sonnenlicht und Krebs drängt sich unwillkürlich der Gedanke an zu viel Sonne und Hautkrebs auf.
Dort, tief im Inneren des Gehirns, stimuliert es die Synthese von Serotonin und dessen Umbau zu Melatonin. Es dient auf diesem Weg als Taktgeber für die inneren Uhren, die alle Körperfunktionen an die Tageszeit anpassen. Das Licht "taktet" auch die Hirnanhangdrüse (Hypophyse), die wiederum unseren gesamten Hormonhaushalt steuert. Tageslicht hebt die Stimmung, es senkt auch den Appetit und mindert die Diabetes- und Kariesneigung. (34, 95, 114)
Die positiven Auswirkungen des Tageslichts sind in der Krebsforschung bislang vernachlässigt worden. Erst Mitte der 80er Jahren fiel amerikanischen Forschern auf, dass dort, wo häufiger und länger die Sonne scheint, weniger Menschen an Darmkrebs leiden (44). So erkranken z.B. im sonnigen New Mexico knapp 7 von 100.000 Einwohnern, während es im nördlichen New York gut 17 sind. Gleiches gilt für Brustkrebs (45, 56). Problematisch ist, dass diese Wetterdaten keine Auskunft darüber geben, ob die Erkrankten tatsächlich "unterbelichtet" waren. Denn wie viel Sonne ein Mensch abbekommt, hängt nicht nur vom Breitengrad, sondern auch von seinen Arbeits- und Lebensbedingungen ab und von seiner Kleidung.
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Lieber 1.000 Schritte tun | Vitamin D und Darmkrebs
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