Futtermittel dürfen künftig nicht mehr soviel Canthaxanthin enthalten. Mit dem roten Futter-Farbstoff werden z.B. Lachse, Eidotter und Geflügelfleisch "geschönt". Studien, die einen möglichen Zusammenhang zwischen einer hohen Canthaxanthin-Aufnahme und Sehstörungen aufgezeigt hatten, haben die EU-Kommission nun bewogen, eine Richtlinie zur Beschränkung des Farbstoffes in Futtermitteln zu erlassen.
Der Entschluss fiel der Kommission offenbar nicht so schwer, weil der Zusatz aus "kosmetischen" Gründen erfolgt und seine Verringerung weder den Geschmack noch die Qualität der Lebensmittel verändere. Wie Pressedienst Deutschland weiter meldete, muss die Richtlinie bis zum 31.12.2003 in nationales Recht umgesetzt sein.
Derzeit dürften bis zu 80 mg Canthaxanthin pro Kilo Futter verwendet werden, künftig sollen es 25 mg/kg für Lachsfutter und Masthähnchen und 8 mg/kg für Legehennen sein.
Mein Senf dazu: Es gibt immer noch Leute, die glauben, Zusatzstoffe würden nur dann angewendet, wenn sie technologisch notwendig, gesundheitlich unbedenklich und nicht geeigent sind, die Verbaucher zu täuschen ...
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