Beim Stichwort Lebensmittelinfektion denkt wohl jeder zuerst an Salmonellen im Ei oder EHEC in Rohmilch und Rinderhack. In den USA häufen sich jedoch die Berichte über Infektionen mit Salmonellen, E. coli, Shigellen, Norwalk- und Hepatitis-A-Viren, die mit dem Konsum von frischem Gemüse und Obst in Verbindung gebracht werden.
Wie der Nachrichtendienst Science Daily berichtet, habe sich die Zahl der entsprechenden Lebensmittelinfektionen in den USA von 1987-1992 verdoppelt und sie würde weiter ansteigen. Einen einzelnen Grund dafür gebe es nicht, allerdings würde derzeit mehr Obst und Gemüse gegessen als je zuvor.
Mein Senf dazu: Neben der schieren Menge an Obst und Gemüse, die verzehrt wird, sollte auch daran gedacht werden, dass gerade diese Lebensmittel bevorzugt roh gegessen werden. Wenn sie dann noch organisch gedüngt wurden, z.B. mit Rindermist, sollte es nicht wundern, dass sich EHEC-Bakterien auch im Salat finden lassen. Für robuste Naturen mag das kein Problem sein, Immungeschwächte kann eine schwere Lebensmittelinfektion jedoch das Leben kosten.
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