Als erstes Land weltweit hat Dänemark Obergrenzen für trans-Fettsäuregehalte in Lebensmitteln festgelegt. Das gab das Dänische Landwirtschaftsministerium gestern in einem Pressedienst bekannt.
Über Jahre habe man Erkenntnisse über die gesundheitlichen Auswirkungen industriell hergestellter trans-Fettsäuren ausgewertet und sei zu der Erkenntnis gelangt, dass diese bei der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei Altersdiabetes und bei der Gewichtsentwicklung von Föten eine Rolle spielten.
Ab 1. Juni 2003 dürfen Öle und Fette, die mehr als 2% trans-Fettsäuren enthalten, nicht mehr verkauft werden. Ab dem 31.12.2003 gilt dies auch für Fette und Öle in verarbeiteten Lebensmitteln. Die Gesundheitsministerin hofft nun auf eine EU-weite Limitierung.
Mein Senf dazu: Den Margarine- und Keksessern der letzten 30 Jahre nützt das vermutlich wenig - dieser Vorstoss ist dennoch sehr begrüssenswert. Immerhin können Industrie-Fette bis zu 50% trans-Fettsäuren enthalten.
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